Versetzen wir uns in die Mitte der 80er-Jahre zurück:
Die Pferde hatten weniger nachgiebige Ganaschen, die Sättel keine Pauschen, und im Sport wurden vermehrt Pferde vorgestellt, die nach HdV12 und FN ausgebildet wurden.
Paul Stecken schreibt in Bemerkungen und Zusammenhänge, dass Anfang der 90er Jahre, Ausbilder über die Abweichung von diesen Grundsätzen beunruhigt waren.
Major a.D. Paul Stecken, bei Kriegsende als Angehöriger des Kav.RGt.15 Paderborn Chef der Reiter Inspektion an der Kavallerie Schule, von 1950-1985 Nachfolger seines Vaters Leiter der Westf. Reit– u. Fahrschule in Münster, nimmt auf Nachfrage zum Begriff Zügel aus der Hand kauen lassen, wie folgt Stellung:
Die Dressur bei den Olympischen Spielen in Tokio.
Zuerst für die Jüngeren unter uns ein kleiner Exkurs in die Vergangenheit.
Paul Stecken schrieb in seinem Buch Bemerkungen und Zusammenhänge auf Seite 30:
„ eine ‚andere Reitweise‘ hat sich entwickelt". Begonnen hat die Entwicklung, so schreibt er Anfang der 90er-Jahre.
Challenge #doitride #AndereReitweise #Dressuraufgabe1936
An alle Teilnehmer der höchsten Klasse: Die Bilder zeigen die Dressuraufgabe der Olympischen Spiele in Berlin 1936.
Falls ihr Pferde zur Verfügung habt, die auf diesem Niveau ausgebildet sind, erstellt ein Video von der gerittenen Aufgabe und stellt es öffentlich vor.