Direkt zum Inhalt

Ihr habt interessante Themen hier gefunden?
Meldet euch hier zum Newsletter an und werdet sofort informiert, wenn ein neuer Blog erscheint.

Die Ablehnung der Dominanztheorie bei der Ausbildung von Pferden.

Zuerst meine Vergangenheit in der wissenschaftlichen Welt:
Ich habe drei internationale Konferenzen über die Forschung mit Pferden organisiert: 
https://equine-science.de/de/generell_information_iesm_2008

Bemerkungen zu der DVD "Der Jahrhundertirrtum Vorwärts-Abwärts"

Zu der DVD "Der Jahrhundertirrtum Vorwärts-Abwärts"

Die DVD bespricht, so wie es dargestellt wird, Pferde, die unrichtig gearbeitet wurden. Die Oliveira Stables betonen immer wieder, dass sie Pferde aus dem FN/H. Dv.12 Umfeld zur Rekonvaleszenz bekommen. Alles, was auf der DVD beschrieben wurde, sind Pferde, die gerade wenig nach H. DV 12/FN ausgebildet wurden.

Vorwärts Abwärts
Geschichte In der H. Dv. 12 (1926)[2] kommt dieser Begriff noch nicht vor. Die Begriffe „Vorwärts abwärts“ und „Zügel aus der Hand kauen lassen“ wurden durch den Einfluss des italienischen Ausbildungssystems erstmals in die H. Dv. 12 (1937) aufgenommen.[3]
Die Neuerungen bei Zubehör und Pferd, oder die Wirkungskette der Veränderungen über die letzen Jahrzehnte
Versetzen wir uns in die Mitte der 80er-Jahre zurück: Die Pferde hatten weniger nachgiebige Ganaschen, die Sättel keine Pauschen, und im Sport wurden vermehrt Pferde vorgestellt, die nach HdV12 und FN ausgebildet wurden. Paul Stecken schreibt in Bemerkungen und Zusammenhänge, dass Anfang der 90er Jahre, Ausbilder über die Abweichung von diesen Grundsätzen beunruhigt waren.
Ein wichtiges Dokument aus einer mir vorliegenden Korrespondenz mit Paul Stecken:
Major a.D. Paul Stecken, bei Kriegsende als Angehöriger des Kav.RGt.15 Paderborn Chef der Reiter Inspektion an der Kavallerie Schule, von 1950-1985 Nachfolger seines Vaters Leiter der Westf. Reit– u. Fahrschule in Münster, nimmt auf Nachfrage zum Begriff Zügel aus der Hand kauen lassen, wie folgt Stellung: